Bodybuilding: Ernährungsplan für Muskelaufbau

17. 2010

Wer Bodybuilding betreibt, der muss auch auf seine Ernährung achten, wenn er sichtbare Erfolge erzielen möchte. Eine eiweißreiche und fettarme Ernährung ist hierbei besonders wichtig.

Bodybuilding ist ein Sport, der vor allem von Männern betrieben wird. Doch es gibt natürlich auch viele Frauen, die zu den Bodybuildern zählen. Egal, ob man es professionell oder laienhaft betreibt – wenn man den Muskelaufbau positiv begünstigen möchte, sollte man einem speziellen Bodybuilding-Ernährungsplan folgen.

Wenn man Muskeln, aber möglichst kein Fett aufbauen möchte, sollte man eine eiweißreiche, fettarme Kost bevorzugen. Gute Eiweißlieferanten, die zudem über wenig Fett verfügen, sind zum Beispiel magerer Fisch und mageres Fleisch, das Weiße vom Ei, fettarmer Käse und andere Milchprodukte sowie Hülsenfrüchte. Besonders professionelle Bodybuilder müssen streng auf ihre Diät achten. In Vorbereitung auf einen Wettkampf wird der Ernährungsplan besonders strikt: Viele Mahlzeiten müssen hier über den Tag verteilt gegessen werden. Empfehlungen sehen vor, dass man alle zwei bis drei Stunden etwas isst. Kohlenhydrate und Fette werden dabei sparsam verzehrt, da man möglichst kein sichtbares Fett am Körper haben möchte. Dennoch muss ein professioneller Bodybuilder viel essen, da er natürlich einen hohen Kalorienbedarf hat.

Wie bereits gesagt ist die Kost sehr eiweißorientiert und gleichzeitig so fettarm wie möglich. Viele Bodybuilder nehmen zusätzlich Eiweiß-Shakes zu sich, um den erhöhten Bedarf an Proteinen decken zu können. Als Faustregel gilt, dass man als Bodybuilder etwa zwei Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht jeden Tag zu sich nehmen sollte. Das klingt vielleicht nicht viel, ist aber mehr als das Doppelte des normalen Eiweißbedarfs.

Langfristig sollten Bodybuilder bei ihrer Diät jedoch darauf achten, dass keine Mangelerscheinungen auftreten. Der menschliche Körper braucht neben Proteinen auch Fette, Kohlenhydrate und eine Reihe von Mineralien und Vitaminen. Frisches Obst und Gemüse sollten deswegen auch immer in den Speiseplan integriert werden. Auch Nahrungsergänzungsmittel können helfen.